Präventionsprojekt: Check dein Profil

Beim Präventionsprojekt „Check dein Profil mobil“ geht es darum, Schülern die Gelegenheit zu geben, den eigenen Umgang mit Smartphone und dem Internet kritisch zu reflektieren. Schüler sollen angeregt werden, ihr Wissen und Können im Umgang mit den Medien mit ihren Mitschülern zu teilen. Dabei geht man von der Grundannahme aus, dass die Schüler selbst die Experten im Umgang mit den Geräten sind und sehr wohl wissen, wie man verantwortungsvoll damit umgeht, sowie dass sie über die nötigen Kenntnisse verfügen, die Technik zu bedienen.
In einem ersten Teil des zweistündigen Klassenprojektes geht es darum, sich mit aktuellen Themen der Schüler im Bereich der Internet- Medien zu beschäftigen. Es wird besprochen, welche Programme, Apps und Funktionen die Schüler nutzen. Thema ist, wozu sie Schüler ihre Smartphones nutzen, welche Schwierigkeiten sie selber sehen und wie sie auf die Medienerziehung ihrer Eltern reagieren. Es werden problematische Verhaltensweisen wie Cybermobbing, Sexting oder die Konfrontation mit nicht altersgemäßen Inhalten besprochen. Bisherige Erfahrungen im Umgang mit den Geräten werden ausgetauscht.

In einem zweiten Teil werden „Checklisten“ verteilt, die dazu anregen, eigenes Verhalten und Können zu überprüfen. Im  Bereich der Sozialen Netzwerke wie „Facebook“ oder „Instagram“ geht es darum das Wissen um Sicherheits- und Privatsphäre- Einstellungen zu überprüfen. Bei Messenger- Diensten wie „WhatsApp“, Skype oder „Telegram“ geht es darum, wie man ungewünschte Kontaktaufnahmen unterbinden kann, oder wie Beweise bei Mobbing, Beleidigungen, Bedrohungen oder Erpressungsversuche gesichert werden können.

Anschließend diskutieren die Schüler in Kleingruppen über ihr Wissen und ihre Fähigkeiten und tauschen sich aus. Ziel ist es, dass die Schüler ihr manchmal ungleich verteiltes „Expertenwissen“ untereinander austauschen und somit alle voneinander lernen. Weil nicht alles Wissen und Können mündlich und „theoretisch“ vermittelt werden kann, werden Tablet- Computer eingesetzt, an denen ausprobiert und gezeigt werden kann, wie Einstellungen vorgenommen oder Funktionen angewendet werden können.

Ringen und Raufen mit Lukas Fecher

Bereits im zweiten Jahr besuchen Schüler der KDS in Niedernberg Fechers Fitness Factory, jedoch nicht nur zum Spaß, sondern um gemeinsam mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen einen besonderen sportlichen Nachmittag zu erleben. Ringen und Raufen, unter professioneller Anleitung und mit dem guten Gefühl auf beiden Seiten Dinge zu lernen und zu erleben, zu denen man sonst nur wenige Chancen hat.
Das Bild zeigt Lukas Fecher (links) und Schüler der beiden 10. Klassen.

„Wo sind denn die ganzen Leute???“

Betriebserkundung der Klasse 9a aus Großwallstadt im Verteilzentrum der „Gries Deco Company“ in Niedernberg.

Man sieht das neue, auffällige DEPOT Verteilzentrum zwischen der B469 und Niedernberg schon aus größerer Entfernung und was sich im Inneren abspielt, dafür interessierte sich auch die Klasse 9a der Kardinal-Döpfner-Mittelschule aus Großwallstadt. Deshalb unternahm sie am Mittwoch, den 15. Oktober eine Betriebserkundung zum größten europäischen Umschlagplatz für Wohn-accessoires.
Begrüßt wurden die Schüler vom Personalchef Herrn Lindner und seiner Mitarbeiterin Frau Chevalier. Herr Lindner führte die Schüler zunächst in einen Konferenzraum des Unternehmens, wo die Schüler sich über die bereit stehenden Getränke und Kekse hermachten (schließlich waren sie die 6 km aus Großwallstadt gelaufen!). Nach dieser dringend notwendigen Erfrischung erfuhren die neugierigen Jugendlichen von Herrn Lindner einiges über die Herkunft und Entwicklung des Unternehmens.
Vor mehr als 60 Jahren gründete Oskar Gries den Betrieb zur Produktion und dem Verkauf von künstlichen Früchten und Weihnachtsschmuck, heute hat das Unternehmen mehr als 400 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit über 7000 Mitarbeitern und einem Umsatz von deutlich über 400 Millionen Euro im Jahr. Die rasante Entwicklung des Unternehmens erforderte den Bau eines hochtechnisierten Logistikzentrums für die Zwischenlagerung und Verteilung der Dekorationsartikel. Dabei erfuhren die Schüler zu ihrem großen Erstaunen, dass der gesamte Warenverkehr innerhalb der beiden Gebäudeteile von Computern gesteuert, vollautomatisch abläuft. So sind selbst zur Hochsaison, der Vorweihnachtszeit, nur etwa 500 Mitarbeiter beschäftigt.
Während der folgenden Führung durch das Unternehmen konnten sich die Schüler darüber selbst einen Eindruck verschaffen. Es war sehr beeindruckend, wie die durch Computer gesteuerten Elektrohängewagen, „Caddypick“ genannt, mit der auf Paletten gestapelten Ware durch Lager und Gänge fuhren. Dabei hielten sie, trotz ihrer jeweils hohen Geschwindigkeit, zuverlässig bei im Weg stehenden Personen oder sonstigen Hindernissen unfallfrei an - was von den Schülern auch mehrfach selbstlos und mit großem Mut gründlich getestet wurde. Hoch interessant war auch das riesige Hochlager, in dem die unzähligen Warenpakete mit schnellen „Stapler-Aufzügen“ vollautomatisch ein- und ausgelagert wurden. Die beschäftigten Mitarbeiter sieht man nur beim Ein- und Ausladen der Lkw, bei der Zusammenstellung der Waren für die Auslieferung und im „Computerleitstand“, von dem aus alle Abläufe gesteuert und überwacht werden.
Abschließend informierte Frau Chevalier die Schüler noch über die verschiedenen Ausbildungsberufe des Unternehmens, wie z.B. dem Fachlagerist und Kaufmann/frau im Einzelhandel. Auch über Einstellungsvoraussetzungen,  Aufbau einer guten Bewerbungsmappe, dem Einstellungstest,  sowie die Inhalte eines Vorstellungsgesprächs gab sie der Klasse wertvolle Infos und Tipps.
Damit hatte sich diese sehenswerte und abwechslungsreiche Betriebserkundung bei der Gries Deco Company für die Schüler der 9a wirklich rundum gelohnt.
Und zurück nach Großwallstadt ging es dann auch noch zur allgemeinen Erleichterung mit dem Bus.

Uwe Keßler

Toller 2.Platz beim Internationalen Bodensee- Schulcup-Finale in der Schweiz

Als erste bayerische Mannschaft überhaupt qualifizierten sich die Schüler der Kardinal-Döpfner- Mittelschule Großwallstadt zum 5.Mal in Serie für das Finale des Internationalen Bodensee- Schulcups. Voraussetzung dafür war der Gewinn des bayerischen Meistertitels im Schulhandball in der Altersklasse III/2, was den Jungs aus Großwallstadt mit einem 28:26 Sieg gegen die Private- Isar- Schule aus München nur knapp gelang. Deshalb waren die Erwartungen für das Finalturnier, das vom 25.-26.September 2014 in Sargans im wunderschönen Kanton St. Gallen in der Schweiz ausgetragen wurde, eher gering. Obwohl unser sicherster Torschütze Louis Markert verletzt war und nur sporadisch eingesetzt werden konnte, zeigten die Schüler der Kardinal- Döpfner- Mittelschule riesigen Kampfgeist und spielerische Klasse. Angetrieben vom sehr guten Nicola Wengerter, eigentlich unser Stammtorhüter, der im Feld eine herausragende Leistung bot und „Neuzugang“ Nico Matthes, besiegte unsere Mannschaft die Flade Schule aus St. Gallen mit 7:4. Gegen das Privatgymnasium Mehrerau aus Vorarlberg gewannen wir nach einem sehr guten Spiel mit 14:8, und  mit 9:6 wurde nach anfänglichem Rückstand der baden- württembergische Meister aus Ottersweier  geschlagen.  Die beiden letzten Spiele endeten nach dramatischen Spielverläufen  12:12 gegen Oberschule Nesslau/ St. Gallen und 10:10 gegen die Sekundarschule Arbon/ Thurgau. Obwohl uns in der  Endabrechnung  nur ein Tor zum 1. Platz fehlte, war der Sieg von Arbon verdient und wir stolz auf den hervorragenden 2. Platz.
Insgesamt war die Veranstaltung auch wegen des tollen Rahmenprogramms, unter anderem des Besuches des Rheinfalls von Schaffhausen, ein rundum wunderbares Erlebnis für die Schüler aus Großwallstadt.

hvl.: Horst Kern (Betreuer), Kevin Pfeifer (1 Tor), Nicola Wengerter (19), Nikolas Müller (1), Nico Matthes (21), Armin Markert (Betreuer), Louis Markert (10), Nils Höllerer, Fabio Schachner (TW), Felix Nicoara, Justin Klein

„Mit einer Tüte fing alles an...“ Mittelschule Großwallstadt entlässt ihre 10. Klassen

In einer von den Schülern mitgestalteten, sehr abwechslungsreichen, fröhlichen Entlassfeier wurden 31 Abschlussschüler mit dem erfolgreich bestandenen mittleren Bildungsabschluss verabschiedet.

Die mit Schultüten, Luftschlangen und bunten Buchstaben geschmückte Volkshalle in Großwallstadt stimmte die zahlreichen Gäste auf einen kurzweiligen Abend ein, der die letzten zehn Jahre der Absolventen an der Kardinal-Döpfner-Schule Revue passieren ließ.
Corinna Müller 10aM und Johannes Marquart 10bM begrüßten die zahlreichen Ehrengäste und führten souverän durch den Abend. In seiner Rede sprach Rektor Ludwig Adrian seine Glückwünsche aus und hob hervor, dass alle Schüler die Prüfung bestanden und damit ihren ersten Stern verdient hätten. Viele weitere Sterne, so Adrian, gelte es in der Zukunft noch zu erringen. Dieser Jahrgang habe darüber hinaus durch sein soziales Engagement ganz wesentlich zu einem positiven Schulklima beigetragen: „Ihr wart Vorbilder für alle unsere Schüler!“ Er werte es als gutes Zeichen, dass sich die Absolventen mit ihrem Abschlussmotto bewusst an ihre Anfänge erinnern wollten. Adrian dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass zahlreiche Spitzenleistungen erzielt werden konnten.
Auch die Elternbeiratsvorsitzende Alexandra Pilzweger griff in ihrer Ansprache das Motto der Feier auf und wies darauf hin, dass die Tüte der Schulabgänger zwar mit schulischer Intelligenz gefüllt sei, diese jedoch mit lebenspraktischer Erfahrung ergänzt werden müsse. „Eure Tüte wird nie gefüllt sein, das einzig Beständige ist der permanente Wandel!“ Pilzweger beglückwünschte die Schüler und dankte den Elternsprechern für ihr großes Engagement.
Stellvertretend für die anwesenden Bürgermeister Roland Eppig (Großwallstadt) und Siegfried Scholtka (Mömlingen) forderte Bürgermeister Jürgen Reinhard (Niedernberg) die Absolventen dazu auf, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen. In Anspielung auf die Fußballweltmeisterschaft gratulierte er den Schülern zu ihrem ersten Flug im „Siegerflieger“ des Lebens.
Die beiden Klassenlehrer Andreas Fischer und Berthold Kutschera setzten in ihren Reden unterschiedliche Akzente. Sie bedankten sich in nachdenklicher und humorvoller Weise für vier gute gemeinsame Jahre und bezeichneten die Klassen als Premiumjahrgang erster Güte.
Die beiden Moderatoren, Corinna Müller und Johannes Marquard, bedankten sich in ihrer witzigen und kurzweiligen Rede bei allen persönlich, die zu ihrem Erfolg beigetragen haben. Sie seien gerne Schüler der Kardinal-Döpfner-Schule gewesen. Ihre Klassenlehrer würdigten sie für ihr hartnäckiges, zielorientiertes aber auch einfühlsames Wirken.
Bei der Zeugnisübergabe wurden 12 Schüler zusätzlich für ihren Einsatz im Schulsanitätsdienst unter der Leitung von Josefine Dietz ausgezeichnet. Als Anerkennung für ihre Arbeit wurden die Schülerlotsen von der Gemeinde mit einem Gutschein gewürdigt.
Sieben Entlassschüler, dies hob Rektor Adrian mit großem Stolz hervor, erzielten eine Eins vor dem Komma. Die drei Schulbesten Jonas Kuhn und Robin Seitz mit einem überragenden Notendurchschnitt von jeweils 1,3 sowie Lisa Brunn 1,4 erhielten ein zusätzliches Präsent überreicht.
Zum Gelingen des Abends trugen ganz wesentlich die Sängerinnen Stefanie Collins und Sophia Jopp und die mutige Turndarbietung von Giovanna und Lea bei. Tosenden Beifall erhielt der perfekt dargebotene, extra umgedichtete Cup-Song der Klasse 4a unter der Leitung von Anne Jörg.

Die sieben Jahrgangsbesten mit Rektor Adrian und den Klassenleitern

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