Verabschiedung von Lehrkräften im Jahr 2020

Die Kardinal-Döpfner-Schule verabschiedet am Ende dieses Schuljahres drei Lehrkräfte:
Tamara Hasselbacher (Mitte) hat an unserer Schule ihre Ausbildung zur Grundschullehrerin mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen und in diesem Schuljahr die Klasse 3a geführt. Eine Zuweisung der Regierung liegt noch nicht vor, so dass wir im Moment leider davon ausgehen müssen, dass Frau Hasselbacher an eine andere Schule versetzt wird. Die Schulgemeinschaft wird die engagierte Junglehrerin vermissen.
Eugen Hertel (links) verlässt die Schule in den Ruhestand, nachdem er in diesem Jahr die Klasse 9M geführt und erfolgreich durch die QUALI-Prüfung gebracht hat. Er war seid zwei Jahren Mitglied des Kollegiums der KDS und vorher viele Jahre an der MS in Erlenbach tätig.
Jutta Burghardt (rechts) war seid dreizehn Jahren Lehrerin an der Kardinal-Döpfner-Schule und in den letzten Jahren vor allem in den Abschlussklassen als Klassenleiterin tätig. Mit ihrer Hilfe haben die Schüler der 10. Klassen auch unter Cornona-Bedingungen ihren Mittleren Bildungsabschluss gemeistert. Auch sie verlässt die Schule in den Ruhestand.

Zeugnisübergabe für die 10. Klassen

In grünen Pausenhof der Kardinal Döpfner Schule wurden gestern die Schüler der beiden 10. Klassen verabschiedet. Corona-bedingt fand die Zeugnisübergabe in kleinem Rahmen und mit nach Familien getrennten Sitzbänken statt. Schulleiter Horst Kern ließ in seiner Abschlussrede die besondere Zeit der Prüfungsvorbereitung und Prüfungszeit Revue passieren. Die Klassenleiter Uwe Keßler und Jutta Burghardt erinnerten mit einem Augenzwinkern an ihre "müde Truppe", die dann rechtzeitig aufgewacht ist.
Auf unserem Bild sind die drei Prüfungsbesten (von links): Luana F., Altay M. und Can T. mit Schulleiter Horst Kern zu sehen.
Wir wünschen allen einen guten Start auf den weiterführenden Schulen und in der Berufsausbildung.

Ein erster Rückblick auf das "Corona-Schuljahr"

Lange Zeit gab es auf unserer Homepage keine Inhalte aus dem Schulleben, die Inaktivität täuscht aber: Die Startseite wurde unsere zentrale Anlauf- und Informationsseite und wurde oftmals mehrmals wöchentlich auf den neuesten Stand gebracht. Wir hoffen alle Mitglieder der Schulgemeinschaft so kurz und knapp informiert zu haben.

Diesen Artikel wollen wir nun nutzen um einen ersten Rückblick auf die letzten vier Monate zu werfen und Hintergründe über das zu geben, was sich in der Schule und zu Hause abgespielt hat:
Die komplette Schulschließung Mitte März traf die KDS nicht unvorbereitet. Wir hatten in Grund- und Mittelschule vor dem 13.03 begonnen Email-Adressen der Schüler und Eltern zu sammeln und elektronische Verteilerlisten aufzubauen. Über diese verlief ein Großteil der Kommunikation der ersten Wochen in der Mittelschule, in der Grundschule begannen sich die "Abhol-Kisten" für Arbeitsblätter Aus- und Rückgabe zu etablieren. In den Osterferien liefen die Planungen auf Hochtouren, um Konzepte zu entwickeln die anstehenden QA und MA Prüfungen der Mittelschule durchführen zu können. Dabei musste die ständig wechselnde Nachrichtenlage aus dem Kultusministerium und der Staatskanzlei berücksichtigt werden.
Als es klar war, dass Prüfungsklassen nach den Osterferien zum Präsenzunterricht zurückkehren würden, konnten wir einen Unterrichtsplan zusammenstellen, der unseren Schülern der 9. und 10. Klassen in den Prüfungsfächern und kleinen Lerngruppen, täglich sechs Stunden Unterricht und Übungszeit ermöglichte. Diese Lernzeit lagt deutlich über dem vom KM vorgeschrieben Mindestmaß und konnte auch während den Prüfungstagen meist aufrechterhalten werden. Ohne die besondere Flexibilität der Lehrkräfte und vor allem der Mitarbeit und Leitung der offenen Ganztagesschule wäre dies nicht möglich gewesen. Vielen Dank an alle!
Das "Lernen zu hause" hat für einige länger gedauert als gedacht (oder vielleicht auch befürchtet). Hier mussten neue Wege gegangen werden: Wie können Arbeiten "online" eingesammelt werden? Wie funktioniert eine Videokonferenz? Habe ich überhaupt einen Internetanschluss und Arbeitsplatz für mein Kind in der Wohnung? Das ließ nicht reibungsfrei und alle Beteiligten, Schüler, Eltern und Schule haben hier nur erste Schritte bei uns völlig neuen Lehr- und Lernkonzepten gemacht. Die Zukunft wird zeigen, wie wir zusammen noch besser werden können. Die Trennung von einander hat aber auch gezeigt, dass Schule und Lernen ein gemeinschaftlicher Vorgang ist, der Nähe und Kontakt erfordert. Wer hätte gedacht, dass nach ein paar Wochen Schüler und Lehrer einander so vermissen würden?

Von einer "abgehängten Generation" von Schülern kann aus Sicht der Abschlussklassen keine Rede sein. Die Ergebnisse der Prüfungen sprechen ein anderes Bild und lassen sich mit den Abschlüssen der letzten Jahre ohne Abstriche vergleichen. Was fehlen wird, sind vor allem die gemeinschaftlichen Erlebnisse in der Schule, die wegen Hygiene- und Abstandregeln ausfallen mussten: Die Projektprüfung verlief ohne ihren "Markenkern", die Zusammenarbeit in der Prüfungsgruppe, da alle angepassten Aufgaben vom einzelnen Prüfling abzuarbeiten waren. Die Abschlussfeier findet in einem kleinen Rahmen einer Zeugnisübergabe statt, mit regulierter Teilnehmerzahl. Wir müssen auf Sportfeste und Turniere verzichten, Projekttage und Gäste an unserer Schule, all die Dinge die der "Klebstoff" einer Schulfamilie sind. Dennoch hoffen wir als Schulgemeinschaft weiter zu wachsen und um viele Erfahrungen reicher im September in ein neues Schuljahr starten zu können.

"Trau Dich" - Projekt findet seinen Abschluss

Mit dem Theaterstück ging gestern das "Trau Dich"-Projekt an unserer Schule zu Ende. In den dritten und vierten Klassen wurde mit dem projektbegleitenden Material intensiv gearbeitet, die Eltern waren an einem Vortragsabend Anfang Januar eingebunden.

Das Theaterstück wurde in Großwallstadt in der Volkshalle aufgeführt und nicht nur unsere Schüler, sondern auch die Schüler anderer teilnehmender Schulen, besuchten die Aufführung.

Wir hoffen einen gewinnbringen Beitrag zum Schutz unserer Kinder geleistet zu haben.

Plätzchenbacken für groß und klein

Der Kurs Soziales der 8. Klasse hat letzte Woche eifrig Plätzchen gebacken. Nicht alleine, sondern zusammen mit den Erstklässlern der Grundschule. Sowohl die Großen, als auch die Kleinen hatten beim Teigrühren, Ausrollen, Ausstechen und Garnieren viel Spaß. Am Besten war natürlich das Probieren der selbstgemachten Plätzchen. Die Schüler konnten am Ende des Projekts eine kleine Tüte mit Plätzchen mit nach Hause nehmen. Ob sich die Leckereien tatsächlich bis Weihnachten durchhalten ist ungewiss. Dafür waren sie einfach zu lecker.

 

Links:

Die Schüler beim Backen in der Schulküche der Mittelschule

Unten:

Gruppenfoto mit allen Beteiligten

 

 

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